Auch Wellness- und Luxus-Häuser erreichen niedrige CO2-Werte

Auch die Wellness-Häuser der Bio Hotels mit In- und Outdoor-Pools erzielten sehr niedrige CO2e-Werte von durchschnittlich 6,19 Kilogramm und beweisen damit einmal mehr, dass Luxus und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sind. Der Grund für die niedrigen Werte liegt in dem ausgesprochen hohen Engagement, das die Bio Hotels an den Tag legen: Schon jetzt beziehen alle Bio Hotels ausschließlich Ökostrom und setzen auf biogene Heizstoffe wie Scheitholz oder Holzhackschnitzel, deren Verbrennung als annähernd klimaneutral eingestuft wird. Einige Hotels erzeugen zum Beispiel auch selbst Strom aus PV-Anlagen, gewinnen Biogas aus Bio-Abfällen, nutzen Regenwasser oder bieten ihren Gästen Elektroautos oder E-Bikes an. So werden bereits heute große Mengen CO2e eingespart.

„Wir sind stolz darauf, dass die Bio Hotels schon jetzt eine überdurchschnittlich gute Umweltperformance erreichen. Aber auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus. Wir wollen unsere Standards weiter optimieren“, sagt Marlies Wech. „Die Zusammenarbeit mit Fokus Zukunft liefert uns wertvolle Hinweise auf weitere Einsparpotenziale, die wir nutzen, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren, bis es nicht mehr weiter geht.“ Weitere Einsparpotenziale gibt es für die Bio Hotels jetzt vor allem noch bei indirekten Emissionen – zum Beispiel bei durch Dritte erbrachte Dienstleistungen und Vorleistungen. Das betrifft hauptsächlich die Bereiche Lebensmittel und Wäsche sowie die Arbeitswege der MitarbeiterInnen.

Der jetzt präsentierte Abschlussbericht bezieht sich auf das Bio Hotels Geschäftsjahr 2020. Seit 2012 lassen die Bio Hotels ihre CO2e-Werte regelmäßig ermitteln und seit 2019 erfolgt die Bilanzierung durch Fokus Zukunft, welche ihre Richtlinien an das Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard (GHG Protocol) anlehnen. Das GHG Protocol ist international der am weitest verbreitete und anerkannte Standard für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen von Unternehmen.

(Bio Hotels/MK)

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