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Süße Trends für heiße Tage

Desserts und Eis als Sommer-Highlight

von Karoline Giokas
Freitag, 28.03.2025
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Die Dessertwelt verändert sich – und das in rasantem Tempo. Gäste suchen nicht nur nach süßen Genüssen, sondern auch nach hochwertigen, nachhaltigen und überraschenden Kreationen. Die Trends für 2025 zeigen eine deutliche Entwicklung hin zu natürlichen Zutaten, neuen Geschmackskombinationen und besonderen Präsentationen.

Parvin Razavi, überrascht Gäste im „&flora“
Die Change-Maker-Hotels, darunter das Naturhotel Chesa Valisa, demonstrieren, wie vielfältig veganer Genuss sein kann. Parvin Razavi, überrascht Gäste im „&flora“ mit einem orientalisch angehauchten Dessert: dekonstruierter Cheesecake mit Kadaifi-Teig auf einem knusprigen Nudelteigbett, dazu eingelegte Physalis und ein Brombeer-Shiso-Eis. Foto: albacommunications, 
KOENIGSHOFER MICHAEL

Green Cuisine

Pflanzenbasiert ist nicht mehr nur im Veganuary ein Hype. Im  Restaurant Kesslers Walsereck im österreichischen Naturhotel Chesa Valisa kombiniert man die vegane Küche mit ayurvedischen Einflüssen. Aufgetischt wird hier als Menüabschluss  ein Süßkartoffelbrownie mit Vanilleeis und Himbeeren.  „Für die Change-Maker-Hotels ist der Veganuary mehr als ein Trend. Er ist eine wertvolle Gelegenheit, Gästen zu zeigen, wie vielfältig, kreativ und vor allem genussvoll vegane Küche sein kann“, so die Gründer Petra Percher und Robert Kropf. Creative Head Chef Parvin Razavi, eine der besten Köchinnen Österreichs, begeistert so in ihrem Restaurant „&flora“ im Wiener Hotel Gilbert mit einer Vorliebe für orientalische Gewürze, zaubert z. B. einen dekonstruierten Cheesecake und verwendet dafür Kadaifi-Teig – ein knuspriger Nudelteig aus dem orientalischen Raum – als crunchy Boden. Dazu kommen eingelegte Physalis und ein Brombeer-Shiso-Eis. Die Shiso-Pflanzen kommen vom eigenen Dachgarten.

Offeneis bietet tolle Variationsmöglichkeiten. Gerade ist Affogato ein Riesentrend 

Frank Scholz, Froneri

Pistazien: gehypte Steinfrucht

Lange als Knabbersnack oder als Eissorte beliebt, ist im vergangenen Jahr rund um die Pistazie ein regelrechter Hype entstanden – angeheizt durch die Nachfrage nach Dubai-Schokolade.  Laut einer  Umfrage von Marketagent im Auftrag von Elektrabregenz kam die Steinfrucht 2024 auch in Joghurts, Baklavas oder Croissants immer häufiger zum Einsatz. 

Mit ihrer Vielseitigkeit und ihrem interessanten Geschmack eignen sich Pistazien für süße wie pikante Gerichte. Auch 2025 ist zu erwarten, dass der Rummel um Pistazien weiter wächst, da sie zunehmend in kreativen Rezepten Einzug halten werden.

Ian Baker vom Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München
Ian Baker vom Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München und seine Gäste lieben die Kombination aus crunchy und cremig – daher bekommen die hauseigenen Croissant Rolls dieses Jahr Zuwachs. Foto: Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München

Texturenspiele: Crunchy trifft cremig

Ganz von der Rolle sind in diesem Jahr Chef-Patissier Ian Baker und sein Team vom Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Die kunstvoll gefertigten Croissant Rolls mischen hier die Dessertkarte mächtig auf. Die Raspberry Cheesecake Roll kombiniert eine cremige Cheesecake-Füllung mit Himbeermarmelade und einer fruchtigen Schokoladenglasur. Für Liebhaber von japanischem Tee gibt es die Matcha Yuzu Roll, gefüllt mit cremigem Tee-Pudding und umhüllt von Matcha-Yuzu-Schokolade. Weitere Sorten seien bereits in Planung.

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