Gegen Rechts

IGF Aufruf: Vielfalt verteidigen – Demokratie wählen!

Junge Menschen protestieren mit einem Schild gegen Rechts
Am 8. Juni findet in Frankfurt/Main ein Demonstration gegen Rechts und für die Vielfalt statt. (Foto: © stock.adobe.com/Animaflora PicsStock)
Die Gastronomie in Frankfurt stellt sich gegen den Rechtsruck, der derzeit in Teilen der deutschen Gesellschaft zu beobachten ist. Die Initiative ruft am 8. Juni zum gemeinsamen Demonstrieren der gesamten Branche für die Demokratie auf – damit Vielfalt auch weiterhin gelebt werden kann. 
Dienstag, 28.05.2024, 10:00 Uhr, Autor: Christine Hintersdorf

Die Initiative Gastronomie Frankfurt e. V. (IGF) ist offizieller Gastro-Partner der Großdemonstration „Vielfalt verteidigen – Demokratie wählen“, die am 8. Juni an verschiedenen Plätzen in der Frankfurter Innenstadt stattfindet und unter anderem vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) sowie der Klimaschutzgruppe KoalaKollektiv organisiert wird.

Demokratie und Vielfalt schützen

Ziel ist es, ein starkes Zeichen für Demokratie und Vielfalt zu setzen. Ab 17 Uhr schließt sich auf dem Opernplatz das „Fest der Demokratie“ mit kurzen Redebeiträgen und vielen Musik-Acts an. Genauso vielfältig wird das kulinarische Angebot sein: von Falafel und Wraps über Crêpes und Eiscreme bis hin zu Burgern und hausgemachten Limonaden.

Die IGF sichert die Versorgung der Demonstrierenden mit diversen Foodtrucks und Getränkeständen unterschiedlicher Frankfurter Betriebe. Neben dem leiblichen Wohl geht es vor allem darum, die Demonstrierenden mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Die Beteiligten haben zentral einen demokratischen Preis von 2,00 Euro für Wasser vereinbart. Zur Reduzierung von Müll werden ausschließlich Mehrwegbecher oder -flaschen angeboten.

Gastronomie lebt von Vielfalt

„Der Rechtsruck in Deutschland geht uns alle an, gerade in unserem bunten Frankfurt wollen wir gemeinsam für Vielfalt einstehen und Flagge zeigen“, sagt Lena Iyigün, Vorstandsvorsitzende der Initiative Gastronomie Frankfurt.

Er fügt hinzu: „Die Gastronomie lebt von der Vielfalt, sowohl menschlich und kulturell als auch kulinarisch. Wir sind stolz auf unser buntes Miteinander in Frankfurt und feiern das sowohl im Alltag in unseren Betrieben als auch bei Großveranstaltungen und politischen Aktionen.“

Die IGF setzt sich regelmäßig für Aktionen ein, die sich gegen Hass und Hetze und für die Demokratie aussprechen. Beispielsweise ist die IGF Mit-Initiatorin von „Hessenstehtauf“, der Kampagne gegen Rechts und für eine höhere Wahlbeteiligung.

Demonstrationen in ganz Deutschland

In ganz Deutschland ruft das breite zivilgesellschaftliche Bündnis „Rechtsextremismus stoppen – Demokratie verteidigen“ mit Demonstrationen zur Europawahl auf. Eine Übersicht aller Aktionen findet sich auf www.rechtsextremismus-stoppen.de. Weitergehende Informationen zu dem Aktionstag in Frankfurt gibt es unter www.votyvoty.de.

(IGF/CHHI)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Schwarzwälder Hof in Achern
Insolvenz
Insolvenz

Schwarzwälder Hof ist insolvent

Der Schwarzwälder Hof in Achern hat Insolvenz angemeldet. Trotzdem soll der Hotel- und Restaurantbetrieb in vollem Umfang weiterlaufen. Auch Veranstaltungen sollen wie geplant stattfinden.
Kellner servieren Speisen
Investitionen
Investitionen

25 Millionen Euro für das saarländische Gastgewerbe

Die Gastronomie leidet unter den Corona-Folgen, Fachkräftemangel, gestiegenen Preisen und hohen Energiekosten. Das Saarland will sie jetzt wettbewerbsfähig und fit für die Zukunft machen.
Blick in die Lobby des neuen Silt & Sand
Start
Start

Neueröffnung: Hiive Experience Hotels zieht es auf die Insel

Nur noch wenige Tage, dann steht den Gästen von Langeoog ein Beachhotel mit direkter Strandlage zur Verfügung. Unter dem Namen Silt & Sand werden 73 Zimmer und mehrere Suiten angeboten. Wer möchte, kann es sich im hauseigenen Wellnessbereich gut gehen lassen oder im Bistro einkehren. 
Steigenberger Hotel in Bad Neuenahr
Entwicklung
Entwicklung

Ahrtal: Veränderungen und Neuanfänge

Vor fast vier Jahren kam es zur Katastrophe in der beliebten Touristenregion. Während inzwischen ein Großteil der Hotellerie und Gastronomie wieder eröffnet wurde, ist der Wiederaufbau noch lange nicht abgeschlossen – besonders im Bereich der Infrastruktur.
Erfahrungsaustausch im Nachgang der Bundestagswahl zwischen den Präsidien des Handelsverbands Bayern (HBE) sowie dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern.
Wirtschaftslage
Wirtschaftslage

Gemeinsam mehr erreichen!

Der Dehoga Bayern und der Handelsverband Bayern wollen sich gemeinsam aktuellen Herausforderungen stellen und ihre Kräfte bündeln. Zusammen wollen sie politischen Forderungen mehr Gewicht geben. 
Conrad Clemens (CDU), Kultusminister von Sachsen, teilt während eines Pressetermins der Dehoga Sachsen zur Trend(Job)Tour in einem Restaurant auf dem Neumarkt einen Smoothie aus. Im Rahmen der Trend(Job)Tour treffen sich Fachkräfte aus Schule, Berufsorientierung und Arbeitswelt, um die Gastronomie und Hotellerie zu erleben
Aktion
Aktion

Mehr Azubis für Sachsen

Aktuell ist die Lage auf dem sächsischen Ausbildungsmarkt entspannt. Die Betriebe haben im letzten Jahr genügend motivierte Lehrlinge finden können. Damit das auch in Zukunft so bleibt, startet der Dehoga eine Werbekampagne für das Gastgewerbe und erneuert eine Kooperation für den Tourismusbereich.
Kasper Rørsted
Personalie
Personalie

Kasper Rørsted kommt zu Circus

Der ehemalige DAX-CEO Rørsted wird künftig den Beirat das KI-Robotik-Unternehmen verstärken. Der Manager verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Führung globaler Konzerne aus der Technologie- und Konsumgüterbranche.
Zwei Azubis werden an der Rezeption angelernt
Lehre
Lehre

Berufsausbildung benötigt Modernisierung

Die Berufslehre in Deutschland schwächelt erheblich. Das beklagen immer mehr Betriebe, ganz unabhängig von ihrer Branche. Zu diesem Ergebnis kommt nun auch eine Studie von Randstad und dem ifo-Institut. 
Dr. Marcel Klinge
Beschluss
Beschluss

DZG begrüßt Einigung zur Schuldenbremse

Am Dienstag hat sich die Koalitionsspitze auf die Schaffung eines Sondervermögens geeinigt. Der Thinktank Denkfabrik Zukunft der Gastwelt bewertet den Schritt als sehr positiv und sieht das Bündnis CDU/CSU und SPD auf dem richtigen Weg.