Überbrückungsgelder

Dehoga verstärkt Druck hinsichtlich Novemberhilfen

Novemberhilfen
Viele Betriebe haben noch immer keine Novemberhilfe erhalten. Der Dehoga Berlin fordert die Politik nun nochmals zum schnellen Handeln auf. (©Wolfilser/stock.adobe.com)
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Berlin fordert mit Nachdruck eine raschere Auszahlung der Novemberhilfen, da bei immer mehr Betrieben die Liquidität aufgebraucht sei.
Donnerstag, 07.01.2021, 08:36 Uhr, Autor: Thomas Hack

Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Berlin wird sich die Situation für das Gastgewerbe aufgrund der erneuten Verlängerung des harten Lockdowns noch einmal verschärfen. „Die Branche steht mit dem Rücken zur Wand“, ließ Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des Berliner Dehoga dieser Tage dazu verlauten. „Das riesige Problem ist, dass noch nicht einmal die groß angekündigten Novemberhilfen bislang geflossen sind“, so Lengfelder wörtlich. Immer mehr Betriebe riefen um Hilfe, weil die Liquidität aufgebraucht sei. Die ebenfalls versprochenen Dezemberhilfen stünden auch noch aus.

Beantragung noch bis Ende Januar möglich

Die bereits seit November von den Schließungen betroffenen Gastronomen können noch bis Januar eine finanzielle Unterstützung beantragen. Rund 75 Prozent des durchschnittlichen Vorjahresumsatzes sollen sie damit erhalten, maximal jedoch eine Million Euro. Gezahlt wurden laut dem Berliner Dehoga bislang lediglich deutlich geringere Abschlagszahlungen für Kleinstunternehmer und Soloselbstständige.  (lbn/TH)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Guido Zöllick
Osterurlaub-Diskussion
Osterurlaub-Diskussion

Zöllick: „Ein erneuter Schlag ins Gesicht der Branche“

Mit den aktuellen Osterurlaub-Diskussionen wächst der Unmut in der Branche weiter: Dehoga-Präsident Zöllick fordert nun schnelle Auszahlungen und konkrete Öffnungsperspektiven.
Geld auf einem Restauranttisch
Corona
Corona

Dehoga startet große Umfrage zu Überbrückungshilfen

Um die Branche des Gastgewerbes weiterhin erfolgreich mit politischer Arbeit zu unterstützen, hat der Dehoga eine große Umfrage zum Thema Überbrückungshilfen gestartet.
Menschen im Hotel
Restart-Maßnahmen
Restart-Maßnahmen

Gastgewerbe drängt auf Verlängerung der Überbrückungshilfen

Der Branchenverband Dehoga drängt auf eine Verlängerung staatlicher Überbrückungshilfen und übt gleichzeitig scharfe Kritik an den Immobiliengesellschaften.
Conrad Clemens (CDU), Kultusminister von Sachsen, teilt während eines Pressetermins der Dehoga Sachsen zur Trend(Job)Tour in einem Restaurant auf dem Neumarkt einen Smoothie aus. Im Rahmen der Trend(Job)Tour treffen sich Fachkräfte aus Schule, Berufsorientierung und Arbeitswelt, um die Gastronomie und Hotellerie zu erleben
Aktion
Aktion

Mehr Azubis für Sachsen

Aktuell ist die Lage auf dem sächsischen Ausbildungsmarkt entspannt. Die Betriebe haben im letzten Jahr genügend motivierte Lehrlinge finden können. Damit das auch in Zukunft so bleibt, startet der Dehoga eine Werbekampagne für das Gastgewerbe und erneuert eine Kooperation für den Tourismusbereich.
Angela Inselkammer
Aktion
Aktion

Dehoga Bayern unterstützt Wirtschaftswarntag

Gemeinsam für eine Wirtschaftswende: Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern beteiligt sich zusammen mit mehr als 100 Verbänden und Unternehmen am ersten bundesweiten Wirtschaftswarntag. Ziel ist es, die notwendige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in den Fokus des Bundestagswahlkampfs zu rücken.
Leeres Restaurant
Umsatzrückgänge
Umsatzrückgänge

Gastgewerbe in Brandenburg: „Die Leute halten ihr Geld zusammen“

Gestiegene Kosten und Umsatzrückgänge belasten aktuell das Gastgewerbe. Laut dem Dehoga in Brandenburg sparen die Menschen besonders bei Hotelaufenthalten und Restaurantbesuchen. Hoffnung auf Entlastung machen ein paar Wahlprogramme. 
Hotelmitarbeiterin mit Tablet
Tipps und Praxisbeispiele
Tipps und Praxisbeispiele

Leitfaden für Umweltschutz im Gastgewerbe

Tipps und Praxisbeispiele für den betrieblichen Umweltschutz: Der Umwelt- und Klimapakt Bayern hat in Zusammenarbeit mit dem Dehoga Bayern einen neuen Leitfaden für das Gastgewerbe entwickelt. Dieser soll gastgewerblichen Betrieben helfen, ihre Umweltbilanz zu verbessern und gleichzeitig Sparpotenziale aufzeigen.
v.l.n.r. die Mitglieder des Dehoga Bayern: Christopher Riemensperger (Schatzmeister), Andreas Brunner (2. Vizepräsident), Michaela Schmitz-Guggenbichler (Vorsitzende des Fachbereichs Gastronomie), Angela Inselkammer (Präsidentin), Tourismusministerin Michaela Kaniber, Dr. Thomas Geppert (Geschäftsführer), Thomas Förster (1.Vizepräsident).
Aufruf
Aufruf

Kaniber fordert politische Wende für das Gastgewerbe

Die Tourismusministerin Michaela Kaniber hat sich auf dem diesjährigen Gastgebertag des Dehoga Bayern zur aktuellen Lage der Branche geäußert. In einem Statement fordert sie unter anderem die Rückkehr zum niedrigeren Mehrwertsteuersatz.
Gereon Haumann
Appell
Appell

Gereon Haumann fordert mehr Unterstützung für das Gastgewerbe

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren hinterlassen. Steigenden Kosten und Bürokratie belasten die Betriebe zusätzlich. Gereon Haumann, Präsident des Dehoga Rheinland-Pfalz, fordert deshalb konkrete Maßnahmen zur Entlastung und Unterstützung der Gastronomie und Hotellerie.