Bis zum Jahr 2020

Auch Starbucks will Plastik-Trinkhalme abschaffen

Eine Frau trinkt mit einem Trinkhalm aus einem Plastikbecher
Symbolbild: Starbucks will bis 2020 sämtliche Plastik-Trinkhalme aus allen rund 28.000 Filialen verbannen. (Foto: WavebreakmediaMicro/fotolia)
Einige Betriebe haben bereits Plastik-Trinkhalme aus ihren Häusern verbannt. Nun will auch die Café-Kette-Starbucks nachziehen und bis 2020 sämtliche Plastikhalme abschaffen.
Dienstag, 10.07.2018, 11:17 Uhr, Autor: Markus Jergler

In ihren weltweit rund 28.000 Filialen will die amerikanische Café-Kette Starbucks umweltschädliche Trink-Strohhalme aus Plastik aussortieren. Die Maßnahme soll bis 2020 überall durchgesetzt werden.

Durch den Schritt dürften in den Läden pro Jahr mehr als eine Milliarde Plastik-Trinkhalme wegfallen, teilte Starbucks am Montag mit. Als Ersatz kämen etwa alternative Materialien und ein spezieller Deckel zum Einsatz, aus dem direkt getrunken werden solle. Diese Lösung gebe es bereits in über 8.000 Filialen in den USA und in Kanada. Von einem „Meilenstein“ spricht Konzernchef Kevin Johnson beim Bemühen, das Geschäft nachhaltiger aufzustellen.

Zunehmend mehr Plastik-Verbote
Das Plastikverbot dürfte allerdings. zumindest teilweise, auch auf dem regulatorischem Druck beruhen, der sowohl in der USA als auch in der EU zunimmt. Immer mehr groß angelegte Kampagnen zur Reduzierung von Plastikmüll tragen dazu bei. Dabei stehen Wegwerfprodukte wie Trinkhalme besonders im Fokus von Umweltschützern. Nach Angaben der Organisation „Seas at Risk“ landen jährlich rund 100.000 Tonnen Plastik – alleine aus der EU – im Meer. In Deutschland hatten zuletzt die großen Supermärkte Rewe, Lidl und Edeka mit Maßnahmen gegen Einweg-Plastikartikel wie Besteck oder Trinkhalme Schlagzeilen gemacht. Gratis-Plastiktüten sind aus dem deutschen Einzelhandel bereits weitgehend verschwunden – der Tüten-Verbrauch geht seit Jahren deutlich zurück. Der weltgrößte Fast-Food-Konzern McDonald’s hatte im Juni angekündigt, Trinkhalme aus Plastik in Großbritannien zu verbannen. Zuvor hatte Premierministerin Theresa May Pläne für ein Verbot vorgestellt. (dpa/MJ)

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