Unglaublich! Diese Lebensmittel sind in manchen Ländern verboten
Wie das Reiseportal Travelbook zeigt, gibt es weltweit einige Lebensmittel, deren Verkauf in manchen Ländern unter Strafe steht. Die meisten davon gehören bei uns zum ganz normalen Alltag. Teilweise sind die Verbote hygienisch begründet, manchmal spielen aber auch ethische oder religiöse Faktoren eine Rolle, in bestimmten Fällen gibt es sogar Sicherheitsbedenken.
Rohe Milch
In Kanada ist es verboten, frisch gemolkene Milch direkt vom Bauern zu kaufen. Nicht erhitzte Milch darf zwar getrunken, aber keinesfalls verkauft werden. Der Grund sind mögliche Krankheitserreger, welche erst durch den Pasteurisierungsvorgang abgetötet werden. Insgesamt gilt auch in 24 der 50 US-Bundesstaaten ein Verkaufsverbot. Auch in Schottland und in Australien ist es illegal Rohmilch zu verkaufen, ebenso Käse, der aus unbehandelter Milch hergestellt wurde. Darunter fallen Sorten wie Parmesan, Emmentaler oder Camembert.
Kinderüberraschung
Die beliebte Süßigkeit für Kinder ist in den Vereinigten Staaten absolut verboten – und das bereits seit Anfang an. Süßigkeiten in welche ein „nicht essbares Objekt eingeschlossen ist“, sind in seit 1938 in den USA illegal. Der Import von Überraschungseiern oder ähnlichen Artikeln ist ebenfalls verboten. Verstöße haben eine saftige Geldbuße zur Folge.
Foie Gras
Die in Frankreich so extrem beliebte Foie Gras, zu Deutsch Gänsestopfleber ist in Indien strikt verboten. Die Herstellungsart, bei der die Tiere zwangsweise gemästet werden, indem ihnen gewaltsam Rohre in die Speiseröhre gerammt werden, damit eine sogenannte Fettleber entsteht, wird dort als sehr grausam angesehen. Daher ist der Verkauf, wie auch die Einfuhr absolut illegal.

Kaugummi
Lediglich zu therapeutischen Zwecken, wie etwa dem Abgewöhnen vom Rauchen oder für spezielle Mundhygiene, darf in Singapur Kaugummi gekaut werden. Import und Konsum sind tabu. Das Spucken des therapeutischen Kaugummis auf die Straße ist ebenfalls unter Strafe verboten.
Mohnsamen
Frühstücksbrötchen, Gebäck, Kuchen oder andere Süßspeisen – die schwarzen Samen sind hierzulande sehr beliebt. Genau wie der Kaugummi stehen Mohnsamen in Singapur jedoch unter Strafe. Der Grund sind die darin enthaltenen Opiate. Diese sind auf dem Index der zentralen Drogenbehörde zu finden, ebenso wie in Taiwan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Haggis
Die schottische Spezialität, die aus einem Schafsmagen, gefüllt mit Leber, Herz, Lunge und Nierenfett besteht, ist nicht jedermanns Geschmack. Da helfen auch die Zwiebeln, Pfeffer und Hafermehl nicht. Verboten ist er hierzulande jedoch nicht. In den USA allerdings schon, denn dort ist der Verkauf von Schafslunge untersagt. (Travelbook/MJ)