Ratgeber

3 Tipps, wie Restaurants von der Karnevalszeit profitieren können

Eine Gruppe feiert Karneval
Passt das Thema Karneval zum Restaurantkonzept? Das sollten sich Gastronomen als erstes überlegen. (Foto: © Seventyfour/stock.adobe.com)
Die Jecken sind wieder los! Der Karneval hat begonnen und die Menschen in Deutschland feiern wieder ausgelassen. Restaurants können von dieser fröhlichen Atmosphäre profitieren. Drei Tipps, wie Gastronomen das Karnevalsgeschäft ankurbeln können.
Freitag, 09.02.2024, 09:36 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Seit Mittwoch (Weiberfastnacht) herrscht in Deutschland wieder eine ausgelassene Stimmung – Millionen Menschen feiern den Karneval. Für Gastronomen bedeutet dies eine umsatzstarke Zeit. So rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft mit einem Umsatz von 770 Millionen Euro.

Damit das Geschäft noch mehr angekurbelt wird und man auch den Gästen eine passende Stimmung bietet, lohnt es sich, in seinem Gastronomiebetrieb folgende Tipps zu beachten:

1. Das Ambiente

Zunächst sollten sich Gastronomen gut überlegen, ob das Thema Karneval überhaupt zu ihrem Betrieb und ihren Gästen passt. Falls ja, ist eine passende Dekoration unverzichtbar.

Diese muss jedoch nicht zwangsläufig schrill, bunt und kitschig sein. Dezent platzierte Girlanden in Pastelltönen, die farblich zur Innenausstattung passen, können schon für die richtige Atmosphäre sorgen. Auch das Personal kann in das Faschingsambiente eingebunden werden, beispielsweise durch das Tragen bunterer Accessoires oder sogar richtiger Kostüme.

Das Ganze kann dann auch unter einem zuvor überlegten Motto stehen, welches das Personal durch individuelle Kostüme ausleben kann. 

2. Getränke- und Speisekarte

Da fettige und zuckerhaltige Speisen während des Karnevals eine große Rolle spielen, bietet es sich an, die Speisekarte entsprechend anzupassen. Ein passendes Dessert wie Krapfen mit Vanillesoße und heißen Beeren kann eine gute Ergänzung sein.

Auch die Getränkekarte kann um bunte Longdrinks erweitert werden, die passende, kreative Namen tragen. Inspiration dafür können beliebte Faschingskostüme oder die Namen der Narrenvereine in der Region geben.

3. Karnevalsparty

Auch eine eigene Karnevalsparty kann Gäste begeistern. Ein durchdachtes Konzept ist hier entscheidend. Dieses sollte am besten schon einige Monate im Voraus ausgearbeitet werden.

Soll es eine Mottoparty sein? Indoor oder Outdoor? Solche Fragen gilt es zu klären.

Falls die Terrasse oder der Biergarten in die Veranstaltung mit einbezogen werden soll, sollte man rechtzeitig an eine passende Outdoor-Ausstattung denken. Viele Getränkespezialisten bieten hierfür Biertischgarnituren, Pavillons, Heizpilze und mehr an.

Wichtig ist zudem die Musik. Wenn diese zur Atmosphäre passt, kann sie Gäste dazu bewegen, länger zu bleiben. Dabei sollte man auf eine passende Auswahl, angemessene Lautstärke und eine gute Soundqualität achten. Auch sollte man sich überlegen, ob man GEMA-freie oder GEMA-pflichtige Musik spielen will. 
Tipp: Hilfreich ist es, eine Playlist mit Karnevalsliedern zu erstellen. Hierbei sollte man darauf achten, dass genügend Songs ausgewählt sind, damit die Gäste während ihres Besuchs nicht zweimal das gleiche Lied hören.

Zu guter Letzt sollte man an die frühzeitige Bewerbung der Veranstaltung denken. Denn eine sorgfältige Planung nützt wenig, wenn die Kunden nichts von der Karnevalsparty wissen.

Es empfiehlt sich daher, mit Flyern und Plakaten frühzeitig auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Darüber hinaus können Online-Medien wie Facebook genutzt werden, um zusätzliche potenzielle Gäste zu erreichen.

(Gefako/SAKL)

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